Gefrorene Rotze, Stricknadeln und Stirnbänder zum Wollfühlen

Echte Handarbeit. Die Merino Stirnbänder von Klunkar. Foto von Nina Bröll.

Wenn die Rotze an der Nase fest friert und sich die Sonne schon um vier verabschiedet, ist es Winter. Wer dann im Besitz einer Kopfbedeckung ist, kann sich glücklich schätzen. Wer nicht, sollte das unbedingt ändern. Über das edle Haupt verliert man nämlich den Großteil der im Körper gespeicherten Energie – und die ist bei Kälte Mangelware. So viel zur menschlichen Anatomie und die Auswirkungen von Minus-Graden darauf. Zurück zum Wesentlichen: der Kopfbedeckung.

1.458 Schlaufen prall gefüllt mit Liebe

Wenn Simone aka „Head of ‘House of Klunkar’“ um 22 Uhr zur Ruhe kommt, setzt sie sich nicht im Schneidersitz auf die Yoga-Matte, um sich ihren Gedanken hinzugeben. Nope, sie nimmt allerfeinste Merinowolle und allerfeinste Stricknadeln zur Hand und fertigt allerfeinste Klunkar-Stirnbänder. Simone sagt: “Das ist meine Art der Meditation. So komme ich zur Ruhe nach einem turbulenten, produktiven Tag.” 1.458 Schlaufen haut sie pro Stirnband raus. Zuerst anschlagen, dann von einer auf die andere Nadel „rüber schieben“ – vereinfacht für alle Strick-Legasteniker gesagt. Am Schluss wird vernäht.

 

Simone Angerer strickt für Klunkar Merino Stirnbänder zum Wollfühlen. Foto von Nina Bröll.Da sitzt Simone Angerer und gibt sich vollkommen dem Stricken hin. So fertigt sie für Klunkar die Merino Stirnbänder. Foto von Nina Bröll.100% Merino Schurwollw im House of Klunkar. Foto von Nina Bröll.Der Prozess der Fertigung der Wollfühlen Stirnbänder beinhaltet viele Arbeitsschritte. Simone Angerer strickt die Klunkar Stirnbänder von Hand. Foto von Nina Bröll.Ein Stapel mit breiten Stirnbändern von Klunkar in verschiedenen Farben. Foto von Nina Bröll.

 

Die Liebe zum Detail

Die Liebe zum Detail spürt man bis in die allerletzte Schlaufe. Und darüber hinaus. Nach 1,5 Stunden, wenn das Stirnband nämlich “fertig” ist, kommt ein graviertes Lederlabel – echtes Leder (sorry Veganer und Vegetarier) drauf. Schlussendlich verpackt Simone jedes Stirnband persönlich mit gaaaaaaaaaaaanz viel #wollfühl-Liebe und bringt’s zur nächsten Post-Filiale. Uuuuuuuund: fertig.

Edelste Materialien zum #Wollfühlen – Merino Schurwolle

Die vorhin angesprochene allerfeinste Merinowolle ist ein wahrer Tausendsassa. Sie ist eine besonders hochwertige Form von Schurwolle, weil sie – wie der Name schon sagt – vom Merinoschaf kommt. Das Merinoschaf trägt den Beinamen Feinwollschaf. Den Rest kann man sich selbst zusammen dichten, oder? Die Merinowolle sorgt dafür, dass deine Ohren trotz Minustemperaturen warm bleiben. Genau deshalb wird die Wolle vielerorts eingesetzt: bei Funktionskleidung, bei flauschigen Decken und Klunkar-Stirnbändern. Das war’s jetzt mit dem Merinowolle-Basiswissen.

 

Feinste Handarbeit. Mit einer großen Teppichnadel vernäht Simone Angerer die Merino Wolle. Foto von Nina Bröll.Auch Wollfäden müssen vernäht werden. Foto von NIna Bröll.Am Arbeitstisch bei House of Klunkar. Simone Angerer vernäht Wollenden der Stirnbänder. Foto von Nina Bröll. House of Klunkar Lederlabels für die Merino Stirnbänder. Foto von Nina Bröll. House of Klunkar Lederlabels für die Merino Stirnbänder. Foto von Nina Bröll.Der letzte Arbeitsschritt bei der Fertigung der Klunkar Stirnbänder ist das Vernähen. Foto von Nina Bröll.

 

Size doesn’t matter – Unisize Zauberei

Das allerbeste an den #wollfühl Stirnbändern von Simone? Wenn dein Kopf eine “Standardgröße” hat – also nicht so groß wie ein Riesenkürbis ist oder an einen zu klein geratenen Volleyball erinnert – passen sie. Heißt: Volksschulkinder können auch schon Trendsetter sein. Das liegt am eigen entwickelten Strickmuster. Jeder der schon ein bisschen Ahnung von Stricknadeln und der dazugehörigen Tätigkeit hat, kann das „geheime“ Muster ziemlich sicher gleich mal entschlüsseln. Wir wollen hier die Mystik und den Zauber aber ein bisschen aufrecht erhalten. Also: Abrakadabra.

#wollfühlen immer und überall

Hast du dich vielleicht schon gefragt, was es mit dem #wollfühlen Schmäh auf sich hat? Merinowolle, warme Ohren, wenn es kalt ist … klar, oder? Außerdem lässt sich das #wollfühlen einfach herrlich überall einbauen. #wollfühl Urlaub,  #wollfühl Oase, #wollfühl … ?

 

Stirnband in Hellgrau von Klunkar.Die Klunkar Stirnbänder passen auch Kleinkindern perfekt. Foto von Pia Pia PIa Berchtold.Ein Stirnband zum Wollfühlen. Von Hand gestrickt aus Merino Schurwolle von Klunkar. Foto von Pia Pia Pia Berchtold.Warme Ohren für alle. Klunkar Stirnbänder aus Merino Schurwolle. Foto von Pia Pia Pia Berchtold.Stirnband aus reiner Merino Schurwolle. Gefertigt von Klunkar im Bregenzerwald. Foto von Pia Pia Pia Berchtold.

 

Stirnbänder zum Wollfühlen von Klunkar

Die breiten Merino-Stirnbänder gibt es in verschiedenen Farben direkt im Online-Shop von House of Klunkar. –––> Zu den Sachen

Alle Fotos von Nina Bröll und Pia Pia Pia Berchtold.
Text von Alena Bereuter für House of Klunkar.